Informationen zum Ausdruck 
Wir über uns 

Im Jahre 1996 fingen Susanne und Michael Harmjanz mit ihrem A-Wurf unter dem Zwingernamen "...aus dem Gnomenreigen" (Jem Jen vom rauhen Meer + Apollo von de Polderrakkers) an zu züchten. Acht Monate darauf folgte der B-Wurf (Old Roads Romana + Sarastro vom Sonnenhügel). Nach längerer Bekanntschaft bekamen wir, Birgit und Steffen, Anfang des Jahres 1997 unsere      Alice aus dem Gnomenreigen. Es folgten viele gemeinsame Spaziergänge mit den Hunden und freundschaftliche Treffen. Im folgenden Sommer gingen wir zusammen zu Trainingsläufen und lernten einige Rennplätze in Deutschland und Holland kennen. Dadurch merkten wir welche vielseitigen Möglichkeiten ein Whippet bietet und wie sehr Alice unsere Freizeit durch unser neues Hobby bereicherte. Nach nur wenigen Monaten passierte das Unvermeidliche: wir verliebten uns in eine kleine, freche Hündin aus dem C-Wurf, unsere Celine. Durch das oft gemeinsame Miteinander mit Susanne und Michael erlebten wir den C-Wurf (Jem Jen vom rauen Meer + Allegretto’s  Allegre’) und den D-Wurf (Old Road’s Romana + Geoffrey de Maupertuis) hautnah mit und nahmen aktiv an der Aufzucht und dem Werdegang der Welpen teil. Diese positiven Erfahrungen verstärkten zunehmend den Wunsch bei uns einen Wurf mit unserer Alice zu erleben. So entstand unsere Zwingergemeinschaft. Im Jahre 2000 fiel unser E-Wurf (Alice aus dem Gnomenreigen + Old Road’s Rod) diesmal in unserem Heim. Aus diesem Wurf behielten wir eine Hündin,...unsere Evelyn. Der F-Wurf ist im Februar 2002 auf die Welt gekommen (Celine aus dem Gnomenreigen + Glanmorgan Wasiri). Aus organisatorischen Vereinsgründen haben wir uns  entschlossen unsere Zucht unter eigenem  Zwingernamen "aus dem Gnomenhain" weiterzuführen.  

Unser Hobby
Neben dem Bemühen  um eine artgerechte Haltung der erwachsenen Hunde und einer optimalen Aufzucht unserer Welpen liegt unser züchterischer Schwerpunkt in der Förderung von Schönheit und Leistung. Den Erhalt der vielseitigen Beschäftigungsmöglichkeiten mit einem Whippet, z.B. bei Renn- und Showveranstaltungen  oder beim Coursing, ist die Grundlage unserer Bemühungen. Auch für uns Zweibeiner sind solche Veranstaltungen immer wieder eine erlebnisreiche und spannende Unternehmung mit vielen anderen Windhundrassen und Gleichgesinnten, die unseren Alltag bereichern.
Rund um den Wettkampf
Bei den in Deutschland und den meisten europäischen Nachbarstaaten üblichen Rennen unterscheiden wir Coursing (Geländelauf) und Bahnrennen. Beides sind Amateurrennen ohne Wetteinsätze und hohen Geldpreisen. Im Gegensatz zum Profihundesport werden die Tiere nicht "ausgebeutet". Beim Bahnrennen jagen die Whippets aus einer Startbox heraus hinter einem mechanisch gezogenem "Hasen" her. Dieser "Hase" besteht aus einem Stück Fell oder Kunststoff. Es gibt Grasbahnen und Sandbahnen, die oval bis rund angelegt sind. Beim Coursing erfolgt diese Jagd nicht wie beim Bahnrennen auf der fest angelegten Ovalbahn sondern auf  variabel steckbaren Rennpacouren. Dort verfolgen die Hunde zielstrebig die "Beute"  die sich im "Zick zack" bewegt. Coursings gibt es als Geländeläufe mit und ohne Hindernisse.   Zu beiden Wettkampfarten müssen die Hunde vorher eine Lizenz machen. Man braucht dem Whippet grundsätzlich nicht zeigen wie er jagen muss, jedoch muss er an die Rennbahn und Coursingtechnik langsam herangeführt werden. Hat er die Rennbahn für sich erobert, wird man ihm nur noch das Laufen in der Renngemeinschaft zeigen müssen. Wenn der Hund sicher sein Ziel verfolgt, ohne andere Rennteilnehmer zu stören, erhält er seine Rennlizenz (3 mal 2 gewertete Trainingsläufe sind hierfür erforderlich). Ein Whippet rennt aus purer Lust und Freude an der Jagd. Er gibt daher immer sein "Bestes". Windhunde teilen sich ihre Kräfte nicht ein und geben immer 100 % Leistung. Darum ist es wichtig für die gesunde Entwicklung des Hundes, dass er nicht zu früh mit dem Training für den Rennsport auf der Bahn oder dem Coursinggelände beginnt. 
Wissenswertes
Wer sich einen Whippet zulegt, wird in ihm die Vielseitigkeit seines Wesens schätzen lernen. Spiel und Spaß hat er beim Rennen mit Artgenossen. Auf einer freien, sicheren Fläche kann er Geschwindigkeiten bis zu ca. 60 km/h entwickeln. Whippets sind "Sprinter" für die es wichtig ist, ihre Laufleidenschaft ohne Leine ausleben zu können. Sie sind keine Dauerläufer, die stundenlang am Rad mitlaufen wollen. Ein zweiter Whippet erspart dem Hundebesitzer oft die Sorge um den genügenden Auslauf. Im Zweiergespann tobt sich das Minirudel am artgerechtetesten aus. Wird der Whippet alleine gehalten, ist es wichtig, dass er die Möglichkeit erhält mit Artgenossen herumzutollen. Whippets sind "Sichtjäger", sie sehen besser als die meisten anderen Hunderassen. Windhunde sind dafür bekannt, dass sie keine nachhaltigen Fährtensucher sind. Whippets setzen zum Jagen an, wenn sie ein Jagdobjekt flüchten sehen. Ein auffliegender Vogel zum Beispiel kann  einen Whippet zum hinterher jagen veranlassen. Dinge jagen ist eine besondere Lieblingsbeschäftigung von Windhunden. Deshalb ist beim dringend empfohlenen unangeleinten Spazieren gehen darauf zu achten, dass man ein sicheres Gelände dafür auswählt. Das Abrufen beim Jagen könnte vergebens sein, da seine Instinkte stärker ausgeprägt sein können als seine Fähigkeit, erlerntem Gehorsam zu folgen. Whippets kommen zumeist an die Stelle zurück an der sie ihre Besitzer verlassen haben. Darum sollte man auf zweckloses Nachlaufen verzichten auch wenn der Hund einmal außer Sichtweite gerät. Daheim sind unsere Lieblinge ausgesprochen ruhige und ausgeglichene Schmusekätzchen. Am liebsten liegen sie erhöht auf dem Sessel oder auf der Couch in die Lieblingskissen eingekuschelt. Sie mögen Wärme, einen weichen Untergrund und ausdauernde Streicheleinheiten. Gibt man einem Whippet die Gelegenheit mit im Bett zu übernachten, so wird dies zu seinem Lieblingsplatz werden. Selbstverständlich nimmt er aber auch andere angemessene Schlafstätten gern und problemlos an. Ausgewachsene Whippets sind sehr sauberkeitsliebende Hunde, die kaum Schmutz oder Haare hinterlassen, sich selber pflegen und ungern dreckige Pfoten haben. Bei gutem Futter, Pflege und angemessener Bewegung bleibt der Whippet schlank und bis ins hohe Alter gesund. Bei guten Voraussetzungen können sich die Familie, die Kinder und alle Freunde oft 15 Jahre und mehr an ihrem Schatz erfreuen.
Ein zweiter Whippet
Nachdem ihr Hund gut erzogen wurde, können sie sich überlegen ob sie ihrem vierbeinigen Liebling einen Freund schenken. Das ist natürlich kein Muss, jedoch haben sich die Erkenntnisse der Tierhaltung in den letzten Jahren weiterentwickelt. Kein Hundebesitzer kann seinem Tierfreund einen Artgenossen vollkommen ersetzen. Wer deshalb die Lust und Möglichkeit hat, sollte sich und seinem Hund zur artgerechten und bequemeren Haltung einen Gefährten gönnen. Sein soziales Spektrum entfaltet sich wesentlich besser wenn ein weiterer Artgenosse die Gemeinschaft der mit ihm lebenden Menschen bereichert. Viele Whippetbesitzer entscheiden sich deshalb für einen Zweithund. Das es fast immer ein Whippet ist, begründet sich aus dem Spiel und Laufverhalten dieser Tiere. Nehmen sie sich Zeit für ihre Entscheidung, alles muss gut überlegt und geplant sein. In jedem Fall sollte man sich mit Besitzern von mehreren Hunden ausgiebig austauschen und sich geeignete Bücher zu Hilfe nehmen um seine Wahl zu treffen.
Laufverhalten
Auf Grund seines feinen und kurzen Haarkleides besteht beim Whippet eine höhere Verletzungsgefahr als bei vielen anderen Hunderassen z.B. Schäferhund, Dackel oder Pudel. Unterholz, Stacheldraht, Dornen gepaart mit hohem Bewegungsdrang im Freien und Geschwindigkeit können für ihn oftmals Verletzungsquellen darstellen. In diesem Zusammenhang ist auf eine geeignete Umgebung beim unangeleinten Spaziergang zu achten.
Sozialisierung und Prägungsphase
Die Welpen erlernen innerhalb ihrer Welpengemeinschaft artgerechtes Verhalten durch spielerische Auseinandersetzungen. Dieses Miteinander der Geschwister ist die Grundlage zur Ausbildung der Fähigkeit sich in einem Rudel (Rangordnung) einzufügen. Innerhalb der Gemeinschaft unserer erwachsenen Whippets erfuhren die Welpen eine umfassende Sozialisierungsphase. So erlernen die Welpen bis mindestens zur Vollendung der 12. Lebenswoche im Kreise ihrer Geschwister und der anderen Rudelmitglieder, sich artgerecht zu verhalten. Mit diesen erfahrenen und erlernten Fähigkeiten sind die besten Voraussetzungen geschaffen, dass sich der Whippet in seinem zukünftigen Leben sicher, hundegerecht, nicht überängstlich sondern kontaktfreudig verhält. Bei Ausflügen, welche wir mit den Welpen durchführen, kommt es im einzelnen nicht immer darauf an, was man mit ihnen unternimmt. Einige Besitzer können z.B. kein "Fahrstuhltraining" usw. durchführen weil eben die Möglichkeiten dazu fehlen. Vielmehr ist es die "Summe" an Verarbeitung  unterschiedlichster Eindrücke und Situationen, die auf den jungen Whippet einwirken, welche fördernd für ein sicheres Wesen ist.  

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