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Bei den in Deutschland und den meisten europäischen Nachbarstaaten üblichen Rennen unterscheiden wir Coursing (Geländelauf) und Bahnrennen. Beides sind Amateurrennen ohne Wetteinsätze und hohen Geldpreisen. Im Gegensatz zum Profihundesport werden die Tiere nicht "ausgebeutet". Beim Bahnrennen jagen die Whippets aus einer Startbox heraus hinter einem mechanisch gezogenem "Hasen" her. Dieser "Hase" besteht aus einem Stück Fell oder Kunststoff. Es gibt Grasbahnen und Sandbahnen, die oval bis rund angelegt sind.

Beim Coursing erfolgt diese Jagd nicht wie beim Bahnrennen auf der fest angelegten Ovalbahn sondern auf  variabel steckbaren Rennpacouren. Dort verfolgen die Hunde zielstrebig die "Beute"  die sich im "Zick zack" bewegt. Coursings gibt es als Geländeläufe mit und ohne Hindernisse.   Zu beiden Wettkampfarten müssen die Hunde vorher eine Lizenz machen. Man braucht dem Whippet grundsätzlich nicht zeigen wie er jagen muss, jedoch muss er an die Rennbahn und Coursingtechnik langsam herangeführt werden. Hat er die Rennbahn für sich erobert, wird man ihm nur noch das Laufen in der Renngemeinschaft zeigen müssen. Wenn der Hund sicher sein Ziel verfolgt, ohne andere Rennteilnehmer zu stören, erhält er seine Rennlizenz (3 mal 2 gewertete Trainingsläufe sind hierfür erforderlich). 

 

Ein Whippet rennt aus purer Lust und Freude an der Jagd. Er gibt daher immer sein "Bestes". Windhunde teilen sich ihre Kräfte nicht ein und geben immer 100 % Leistung. Darum ist es wichtig für die gesunde Entwicklung des Hundes, dass er nicht zu früh mit dem Training für den Rennsport auf der Bahn oder dem Coursinggelände beginnt. 

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